{"id":2659,"date":"2015-10-15T13:34:59","date_gmt":"2015-10-15T11:34:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.f3f.ch\/?p=2659"},"modified":"2015-10-15T21:11:20","modified_gmt":"2015-10-15T19:11:20","slug":"eurotour-hanstholm-und-es-kam-besser-als-es-ausgesehen-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.f3f.ch\/?p=2659","title":{"rendered":"Eurotour Hanstholm \u2013 und es kam besser als es ausgesehen hat"},"content":{"rendered":"<p>Als singul\u00e4re Vertretung der F3F Swiss Pilots machte letzten Donnerstag fr\u00fch morgens auf den Weg nach D\u00e4nemark. Via Kloten-Hamburg per Swiss und Hamburg-Hanstholm per Peugeot 2008 (nicht empfehlenswert) kam ich kurz vor 15.00 im windigen aber sehr feuchten Nordj\u00fctland an. Fliegen war nicht, sodass ich direkt in unser Bungalow in Klitm\u00f6ller gefahren bin wo ich von Martin Newnham, seiner Frau und Daniel Schneider mit Sandwich, Kuchen und Kaffee empfangen wurde. Den Nachmittag Abend verbrachte ich damit meine Flieger (Jazz, Jazz, Jedi) parat zu machen und mir &#8218;R\u00e4ubergeschichten&#8216; vom vergangenen R\u00fcgen Wochenende anzuh\u00f6ren. Gut be-biert ging es dann relativ fr\u00fch zu Bett um am Freitag parat f\u00fcr den Wettbewerb zu sein.<\/p>\n<p>Tag 1 (Freitag 9. Oktober 2015)<\/p>\n<p>Der Wind wehte mit ca. 10 m\/Sek von S\u00fcdost, sodass wir zum mehr oder weniger S\u00fcdosthang in Feggeklitt zum Briefing fuhren. Regnar Petersen und sein Team waren bereits vor Ort und der Kurs war parat. Es war zwar relativ feucht, aber richtig geregnet hat es nicht, sodass der Wettbewerb kurz nach dem Briefing gestartet werden konnte. Der Hang war insofern speziell, dass nicht innerhalb des Kurses gestartet werden durfte sondern etwas rechts der B-Base (B war auf der rechten Seite des Kurses). Der Wind war leicht kross von links, was die Starterei und den H\u00f6hengewinn recht interessant machte. Pumpen hat sich nicht wirklich gelohnt, die Ausgangsh\u00f6hen mit klassisch aus dem Kurs fliegen waren \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur marginal tiefer. Leider musste nach gut einem Drittel der Starter die Runde unterbrochen werden, da sich die Feuchtigkeit langsam in richtigen Regen verwandelt hat. Der Schnellste zu diesem Zeitpunkt war Helge Borchert mit einer 40.18. Ich war immer noch voll im Rennen, da ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht geflogen bin J. Was danach folgte war nicht gerade F3F at it&#8217;s best. Nach gut 3h kuscheln unter einem der diversen Sportbrellas wurde der Wettbewerb f\u00fcr diesen Tag als beendet erkl\u00e4rt und auch entschieden, dass die Runde am Folgetag fertiggeflogen wird (Group Scoring in 3 Gruppen).<\/p>\n<p>Tag 2 (Samstag 10. Oktober 2015)<\/p>\n<p>Angek\u00fcndigt war weniger Wind aus der gleichen Richtung und weiterhin Regen. Das mit dem weniger Wind hat leider gestimmt (5 \u2013 8 m\/Sek), aber von Regen weit und breit keine Sicht, das einzige was etwas st\u00f6rte war diese gelbe Ding am Himmel welches \u2013 vor allem am Vormittag \u2013 ziemlich blendete. Da Runde 1 noch fertig geflogen werden musste, war ich ziemlich fr\u00fch am Start. Versuchte zu pumpen, scheiterte kl\u00e4glich, geflogen noch halbwegs ok einfach ein bisschen lang. Zeit war 53.88 gegen eine 49.55 von Thorsten.\u00a0 Rein punktem\u00e4ssig sollte dies meine beste Runde bleiben.<\/p>\n<p>Am Ende des Tages konnten wir 5 Runden fliegen. Um eine Runde zu gewinnen musste \u2013 je nach Runde \u2013 eine mittlere bis hohe 40er Zeit geflogen werden. Meine Zeiten bewegten sich zwischen 50 und \u00a054 Sekunden was am Ende den relativ unbefriedigenden 20igsten Platz bedeutet. In F\u00fchrung war nach Tag 2 Helge Borchert gefolgt von Thorsten Folkers und Simon Thornton (oder \u00e4hnlich).<\/p>\n<p>Tag 3 (Sonntag 11. Oktober 2015)<\/p>\n<p>Das Wetter war wie am Samstag, d.h. sch\u00f6n und wenig Wind (noch weniger). Der Wind hatte auch mehr auf Ost gedreht, sodass der Hang gewechselt wurde. Diesen Hang kannte ich von 2013 und mit damals relativ viel Wind ist er mir eigentlich nicht schlecht gelegen.<\/p>\n<p>Da angek\u00fcndigt war, dass keine Runde mehr nach 14.00 gestartet wird, war klar, dass wir noch maximal 3 Runden werden fliegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In Runde 1 war ich relativ fr\u00fch dran und flog eine \u2013 zu diesem Zeitpunkt \u2013 ganz ordentliche 64.67, bis zu den letzten Piloten sah es nach einer guten Zeit aus, dann begann aber der Wind leicht zuzunehmen bzw. sich etwas sch\u00f6ner auf den Hang zu stellen, sodass Carlo Cantero als letzter Pilot der Runde meine \u2013 und viele andere \u2013 Hoffnungen auf gute Punkte mit einer 56.50 begrub.<\/p>\n<p>Runde 2 h\u00e4tte f\u00fcr mich ein wirklich gutes Resultat bringen k\u00f6nnen, h\u00e4tte ich nicht meinen Jedi in Turn 4 (oder 6) abgerissen und einen grossen Teil meines Speedes verloren. Die Luft war aber so gut, dass ich mit einer 57.15 den Schaden noch halbwegs in Grenzen halten konnte. Vorne im Klassement wurde es auch immer spannender. Helge flog immer noch stark, hatte aber teilweise nicht so viel Gl\u00fcck mit den Bedingungen. Thorsten hatte auch nicht mehr die Luft um wirklich etwas bewirken zu k\u00f6nnen. Anderseits flog Soeren Krogh (Lokalmatador) sehr stark und auch Carlos Cantero der am Vortag ja schon eine Runde gewonnen hatte zeigte eine sehr starke Leistung.<\/p>\n<p>Mein 3er und letzter Flug an diesem Tag war dann eine wahre Katastrophe. Der Jedi etwas &#8218;\u00fcbergewichtig&#8216;, 3 Wenden in welchen Nachdr\u00fccken n\u00f6tig war und ganz allgemein keine Linie. Entsprechend wurde ich mit einer 62er Zeit abgestraft. Ziemlich frustriert begann ich dann meinen &#8218;Krempel&#8216; abzur\u00e4umen und transportfertig zu machen. Diese 3te Runde war aber eine komische. Circa nach dem halben Feld (ich war in der ersten H\u00e4lfte) begann der Wind merklich aufzufrischen und die Zeiten wurden immer schneller. Am Schluss ging die Runde an Philipp Kalenski mit einer 45.37. F\u00fcr mich bedeutet dies auch wenn ich sauber geflogen w\u00e4re und irgendetwas um 55\/56 Sek. Bekommen h\u00e4tte w\u00e4re dies gleichwohl mein Streicher gewesen \u2013 mit viel Gl\u00fcck wurde gr\u00f6sserer (Resultat) Schaden verhindert.<\/p>\n<p>Zuoberst auf dem Podest stand am Schluss Carlos Cantero aus Spanien, gefolgt von Soren Krogh (D\u00e4nemark) und Helge Borchert (Deutschland). Ich konnte mich sowohl Rang- (14er) als auch Punktem\u00e4ssig (93.49%) verbessern und war am Schluss ganz zufrieden mit dem erreichten. Einerseits war das Feld doch sehr stark, andererseits merke ich schon, dass ich dieses Jahr einen leichten Trainings-\/Wettbewerbsr\u00fcckstand habe (Daf\u00fcr kann ich unheimlich gut Windeln wechseln)<\/p>\n<p>Falls sich jetzt jemand fragen sollte Carlos \u2013 who? Carlos fliegt seit vielen Jahren F3F hat sich aber meines Wissens in den letzten Jahren stark auf F3K konzentriert. Carlos war wohl auch der erste welcher an einem Wettbewerb (Wales) eine Zeit unter 30 Sekunden geflogen hatt.<\/p>\n<p>Ich selber habe keine Bilder geschossen, aber gl\u00fccklicherweise war Thomas Winkler auch da, der wie immer eine sch\u00f6ne Gallerie erstellt hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/plus.google.com\/photos\/109620478679557030988\/albums\/6204112692758785633\"><u>https:\/\/plus.google.com\/photos\/109620478679557030988\/albums\/6204112692758785633<\/u><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als singul\u00e4re Vertretung der F3F Swiss Pilots machte letzten Donnerstag fr\u00fch morgens auf den Weg nach D\u00e4nemark. 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