{"id":2865,"date":"2016-05-03T13:19:30","date_gmt":"2016-05-03T11:19:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.f3f.ch\/?p=2865"},"modified":"2016-05-03T13:19:30","modified_gmt":"2016-05-03T11:19:30","slug":"f3f-training-suedengland-teil2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.f3f.ch\/?p=2865","title":{"rendered":"F3F Training S\u00fcdengland \/ Teil2"},"content":{"rendered":"<p>Bei den vorherrschenden Winden aus NW flogen wir nochmals auf dem Devil\u2019s Dyke, wobei am Mittwoch der Wind doch sehr schw\u00e4chelte und auch eher auf Westen drehen sollte. Dadurch beschlossen wir am fr\u00fcheren Nachmittag unsere Flieger zusammenzupacken und an den LongMan zu fahren. Bei der Ankunft herrschte absolut kein Wind. Wir g\u00f6nnten uns eine kurze Verschnaufpause im warmen Auto und siehe da, der Wind frischte leicht auf. Also sofort rauf auf die SW-Bowl und raus mit den Fliegern. Durch die starke Komprimierung des Windes in dieser Bowl konnten wir einige sch\u00f6ne Fl\u00fcge bei recht anst\u00e4ndigem Wind machen.<\/p>\n<p>Am Donnerstag hatten wir absolutes Prachtwetter und Wind aus SW \u2013 die Vorfreude stieg und wir machten uns auf den Weg nach the Birling Gap wo der Parkplatz und Ausgangspunkt f\u00fcr die \u201eSeven Sisters\u201c ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/ViewSevenSisters.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2867\" src=\"http:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/ViewSevenSisters-300x225.jpg\" alt=\"ViewSevenSisters\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/ViewSevenSisters-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/ViewSevenSisters-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/ViewSevenSisters-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/ViewSevenSisters-680x510.jpg 680w, https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/ViewSevenSisters-940x705.jpg 940w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf der \u201eAussichtsplattform bzw, Treppe welche an den Strand herunter f\u00fchrt, mussten wir feststellen dass der Wind doch recht stark aus Westen kann und somit recht schr\u00e4g auf die Klippe auftraf. Deshalb beschlossen wir vorerst mal meinen \u201eAngstflieger\u201c, den guten alten Ceres erst einmal mit hoch zu nehmen und \u00fcber die Klippe zu bugsieren (Anmerkung: dieser hat bereits schon seine Schwimm-F\u00e4higkeiten bewiesen). Zu unserer Sicherheit hatte Eberhard ein Seil, sowie einen Gurt mitgebracht. Dadurch was es m\u00f6glich f\u00fcr den Start ohne grosses Risiko bis ganz nach vorne an die Klippe zu gehen. Durch den schr\u00e4gen und noch recht schwachen Wind trug es zwar noch m\u00e4ssig, aber es ging einwandfrei. W\u00e4hrend Peter und Eberhard zum Auto wanderten um ihre Flieger zu holen, konnte ich mich schon mal langsam an den ben\u00f6tigten Flugstil f\u00fcr die Klippe gew\u00f6hnen. Es l\u00e4sst sich dort sensationell fliegen, aber richtig schnell wird man nur, wenn man wirklich nah an der Kante ist beim eindrehen. Bei dem noch sehr ruhigen Wetter konnte man dies durch das laute klappern des Ballasts ziemlich gut erkennen. Das geklappere wurde auch sofort quittiert mit einer Geschwindigkeitszunahme in der Wende. F\u00fcr die Landung kann man ca 200m nach hinten auf eine Kuppe gehen. Nach dem \u00fcbersteigen eines Zaunes findet man eine riesige Landewiese mit \u201eGolfrasen-Qualit\u00e4t\u201c.<br \/>\nDer Wind frischte im Laufe des Tages noch weiter auf und so wurden die Fl\u00fcge immer schneller und auch immer anspruchsvoller. Wenn man es schaffte die korrekte und sehr nahe an der Klippe liegende Linie zu fliegen, dann waren \u00e4usserst extreme run\u2019s m\u00f6glich \u2013 mit Garantie auf Schweissige H\u00e4nde und Gejohle von hinten. Die Festigkeit der Flieger und die Fertigkeit des Piloten wurde hier wirklich auf die Probe gestellt. Die Verwirbelungen beim Landen hielten sich noch in Grenzen, leider erwischte Peter\u2019s Pitbull eine B\u00f6e kurz vor dem aufsetzen. Dadurch wurde sein Randbogen besch\u00e4digt, d.h. ein St\u00fcck wurde richtiggehend rausgeschlagen. Wahrscheinlich hat er genau einen, von den drei Steinen in der Landewiese getroffen!<\/p>\n<p>Am Freitag war das Wetter wieder eher bedeckt, aber der Wind daf\u00fcr etwas st\u00e4rker. Eberhard ben\u00f6tigte einige Zeit bis er sich wieder an die herrschenden Bedingungen gew\u00f6hnt hatte. Die Foto-Sessions die ich mit Peter veranstaltete, gefielen ihm als gar nicht. Wir hatten aber unseren Spass und bauten auch keine Sch\u00e4den bei den tiefen und weit nach hinten reichenden \u00dcberfl\u00fcgen. Auch wollten Peter und ich unbedingt noch unsere Neuzug\u00e4nge mal so richtig an der K\u00fcste pr\u00fcgeln. Deshalb flog er mit seinem neuen Shinto (mit neuen Servos auf der W\u00f6lbkalppe) und ich nahm den Jazz zur Hand. Auch Eberhard schaffte es nun wieder, eine saubere Linie zu finden mit dem kurzen Stinger.<\/p>\n<p>Die ganze Starterei wurde am Nachmittag immer schwieriger. Pl\u00f6tzliche B\u00f6en von der Seite und von hinten machten es zeitweise unm\u00f6glich den Flieger kontrolliert \u00fcber die Klippe zu werfen, bzw. scho sehr problematisch ihn an die Kante zu bringen. Dort galt es jeweils auszuharren und auf den passenden Moment zu warten. Beim Starten von Eberhard\u2019s Stinger hatte ich grosses Gl\u00fcck, als fast eine Fl\u00fcgelspitze die Klippe streifte.<br \/>\nEbenfalls w\u00e4hrend der Fl\u00fcge war es manchmal extrem irritierend wenn einem von hinten eine B\u00f6e in den R\u00fccken fiel und nach vorne zum Klippenrand dr\u00fcckte.<br \/>\nAm sp\u00e4teren Nachmittag gaben wir auf, denn die Starts wurden immer mehr zu einem Risiko und wir hatten genug geflogen f\u00fcr den Tag. Ohne weitere Sch\u00e4den und mit vielen sch\u00f6nen und bleibenden Eindr\u00fccken genossen wir einige Biere.<\/p>\n<p>Am Samstag, unserem letzten Tag, wurde wieder eher NW Wind von der schw\u00e4cheren Sorte prognostiziert. Deshalb beschlossen wir die Wanderung auf den LongMan in Angriff zu nehmen. Wir machten jeder einen Flug auf dem NW-Hang doch der Wind wurde zunehmend schw\u00e4cher und schlief dann komplett ein. Wir lagen danach ein wenig an der Sonne herum und posierten noch f\u00fcr einige Fotos mit Globi.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Globi_Sonet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2866\" src=\"http:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Globi_Sonet-300x200.jpg\" alt=\"Globi fliegt immer mit !\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Globi_Sonet-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Globi_Sonet-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Globi_Sonet-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Globi_Sonet-680x453.jpg 680w, https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Globi_Sonet-940x627.jpg 940w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich konnten wir f\u00fchlen dass der Wind nun eher auf West gedreht hat und Eberhard ging zur Erkundung, in die gleich nebenan liegende \u201eSuper Bowl\u201c r\u00fcber. Der Wind stand ziemlich gut in der SW-Bowl, also sofort alles r\u00fcbergeschleppt und rausgeworfen. Ich war zuerst dran mit dem Sonet und hatte den Eindruck dass die Luft extrem unruhig war. Das gleiche konnte auch Peter best\u00e4tigen der mit dem Shinto unterwegs war. Wir bemerkten dass der Wind ausserhalb der Bowl noch weiter gedreht hatte und schickten Peter zum Landen. Kurz darauf war der Wind ziemlich eingeschlafen.<\/p>\n<p>Wir beschlossen also zum Auto zu gehen und vielleicht dem Beachy Head einen kurzen Besuch abzustatten. Auf dem Weg nach unten hatte die untere Bowl einwandfreien Durchzug, weshalb wir spontan unsere Flieger dort nochmals rauswarfen. Eberhard und ich waren bereits wieder am zusammenpacken als Peter der sich schon auf dem Weg zum Landeplatz befand, urpl\u00f6tzlich seinen Flieger haarscharf vor einem Steinhaufen und einem grossen Zaun hinplatzierte. Er hatte urpl\u00f6tzlich absolut keinen Auftrieb mehr im Hang und musste ziemlich schnell entscheiden wo er den Shinto hinpflanzen k\u00f6nnte. Wir mussten nun feststellen, dass der Wind pl\u00f6tzlich sehr schwach, aber komplett von rechts \u00fcber die Bowl herein wehte. Gl\u00fccklicherweise entstand bei der Aussenlandung kein Schaden und wir packten unsere Sachen endg\u00fcltig zusammen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1754.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2869\" src=\"http:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1754-1024x683.jpg\" alt=\"IMG_1754\" width=\"680\" height=\"454\" srcset=\"https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1754-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1754-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1754-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1754-680x453.jpg 680w, https:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1754-940x627.jpg 940w\" sizes=\"(max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.f3f.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1767.jpg\"><img loading=\"lazy\" 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