F3F Training in den Vogesen 11.08.14

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Kurz vor den Weltmeisterschaften war es an der Zeit ein kleines Teamtraining zu machen. Die Wetterverhältnisse waren bis dahin ehrer durchwachsen, sodass leider keine Trainings vorher möglich waren. Da es sehr kurzfristig  war, konnten leider nur Martin und Ich, Reto war bereits in den Sommerferien. 

Gut das Eberhard dieses Jahr noch ein Flugzeitdefizit hatte 🙂 Somit verabredeten wir uns am Montagmorgen auf dem “Schweissel” in den Vogesen. Der Hang war mir bekannt durch den Vogesen Cup aus dem vorherigen Jahr. Martin und Eberhard waren das erstemal im “Mekka der schnellen Zeiten” 🙂

Die Vorhersage auf SRFmeto Strömungssimulation war vielversprechend:

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Bei meiner Ankunft auf dem Parkplatz bliess der SüdWest Wind bereits sehr anständig. 4,5 m/s versprachen einen schönen und schnellen Tag.

Die Gleitschirmflieger nahe dem Parkplatz waren bereits am Einpacken 🙂 zu windig. Schnell die F3F-Anlage, das Ballast und die Steuerung in den Rucksack gepackt. Die Flieger in das Snowboardbag und los…Nach 20 min. stand ich auf dem Schweissel und der Wind genau auf den Hang…Bingo…dachte ich und noch schnell die Windgeschwindigkeit gecheckt…8…16m/s…sehr schön. Den Jazz von “Dubai Composite” auf 3,5 kg ballastiert und raus damit.

Was soll ich sagen ?  Ging ganz hervorragend schön dynamisch. Um 11.00 stapfte Eberhard frontal den Hang hoch und beinahe hatte ich ihm die Mütze vom Kopf geflogen. Ging gerade nochmal gut….Martin kam vom Wanderweg den Berg hoch. Somit waren wir komplett. Lediglich ein einziger anderer Modellflieger war noch oben, sodass wir uns kurz absprachen und ihn für eine kleine F3F Einlage begeistern konnten. Wir bauten die Anlage auf, kurzer Check und dann startete Martin als erster. Jeder flog so ca. 10 mal hintereinander die 10 Strecken. Dann wurde gelandet und der nächste kam an die Reihe. Der Jazz überzeugte mich auf der ganzen Linie und somit konnte ich nebst 38er und 40er Zeiten auch 2 mal eine 34er Zeit erfliegen. Zugegeben jeweils nach dem Durchzug einer anständigen Thermikblase…Martin und Eberhard hatten auch ihren Spass, weiss aber nicht genau wie die Zeiten in dieser Runde bei den beiden so waren.

Wechselte dann für die nächsten beiden Runden auf den Freestyler 3, um den Vergleich zwischen den beiden Fliegern zu eruieren…Die Bedingungen waren über den ganzen Tag sehr tauglich für ein anständiges Training. Wobei natürlich jeweils Ernüchterung eintrat wenn die Thermikblase durch war. Aber der Rhytmuswechsel hat ja auch einen Trainingseffekt. Martin flog mit seiner Energija V2 noch eine hervorragende 32er Zeit. Eberhard war mit seinem Vampire unterwegs und scheuchte diesen in Sub 40ern durch den Kurs. Insgesamt haben wir somit total ca.30 Runden gefolgen. Das Wetter hat gehalten und es wurde sogar noch sonnig. Die Temperatur war in der Spitze ca. 15°C. Um 17.00 Uhr hatten wir uns satt geflogen und waren bereit für eine kleine “Schnitzelpause”.

Ohne Verluste gingen wir vom Berg und in das nächste Restaurant…Es war ein traumhafter Tag mit ebenso traumhaften Eindrücken. Zudem  in guter Kamaradschaft…Was braucht ein F3F Flieger mehr…

Markus

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