F3F RC-Network Open 2019, Vogesen France

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Wie jedes Jahr luden Tobias Reik und Jacky Kugler zum RC-Network Open in den Vogesen ein. Dass sowohl diese Disziplin wie auch dieser Wettbewerb sehr beliebt sind beweist sich jedes Jahr aufs Neue. Auch dieses Jahr war die Startliste innert Minuten voll und viele sahen sich bereits auf der Warteliste. Dank einigen Absagen konnte zumindest Georg Roth von den F3F Swiss Pilots nachrücken, und so war unsere Cummunity mit 12 Pilots vertreten und es konnten 4 3er Teams gemeldet werden.

Trainingstag

Einige reisten bereits am Donnerstagnachmittag an, um beim Batteriekopf bei herrlichem Nord-Nordostwind ihre Künste und Einstellungen zu verbessern und zu verfeinern. Dank dem grossen Andrang hatte man aber auch genügend Zeit zum fachsimplen, den anderen bei ihren Flugkünsten zuzuschauen, oder man legte sich einfach hin um sich vor dem Wettbewerb noch etwas zu entspannen. Am Abend trafen wir uns bei dem neu ausgewählten Auberge du Lac, wo wir ein ausgezeichnetes Nachtessen und ein paar Bierchen geniessen durften. Die Stimmung war sehr gesellig und lustig, mussten wir uns doch am anderen Tag erst um 09.00 Uhr beim Parkplatz vom Schweissel treffen. Im Vergleich zu einem F3B-Wettbewerb ist dies sehr angenehm.

Contest Director Jacky Kugler

Fast auf die Minute genau wurden wir von Tobi und Jacky begrüsst, wobei nach dem Briefing zusätzlich die französischen Drohnenregeln (darunter fallen auch unsere F3F-Geräte) Punkt für Punkt vorgelesen werden mussten. Die Wettbewerbsteilnehmer sind aus Tschechien, Frankreich, Deutschland, Holland, England und der Schweiz angereist, wobei die Deutschen und die Schweizer mehr als die Hälfte des Starterfelds ausmachten. Anschliessend bewegten sich alle Piloten plus Helfer und Material auf den Schweissel, wo anfangs mangelnd Winds Trimmflüge gemacht werden konnten. Erst nachdem der Wind etwas auffrischte und konstanter die 3 m/s Marke knackte wurde der Wettbewerb gestartet. Zu Beginn der ersten Runde waren die Windverhältnisse eher am unteren Limit, was bei einigen Piloten leider zu ein paar längeren und ungeliebten Flügen geführt hat. Ab der Mitte des ersten Durchgangs verbesserten sich die Verhältnisse jedoch zusehends, sodass doch noch ein paar anständige Zeiten geflogen werden konnten. Radovan Plch konnte schlussendlich mit einer 43er Zeit den 1000er für sich verbuchen. Später wurde es leicht feucht und es mussten wegen dem Regen ein paar Unterbrüche eingelegt werden. Ab dem dritten Durchgang verbesserte sich die Situation zusehends. Der Wind nahm zu (bis zu 14 m/s) und der Regen hatte sich verabschiedet und auch die Bedingungen wurden für alle homogener. So haben wir das gerne. Und so wurde einstimmig entschieden, dass noch eine Runde nach 17.00 Uhr gestartet werden sollte, um immerhin 4 Runden ins Trockene zu bringen. Denn die Wetterprognosen für die folgenden Tage waren nicht allzu vielversprechend. Am Abend waren somit 4 Runden aufgeführt – wer hätte dies am Morgen gedacht – und die Punkte-Abstände waren bis weit hinten auf der Rangliste relativ klein. Vieles war somit noch offen und möglich in den folgenden Tagen.

Piotr wieder Mal beim optimieren seiner Einstellungen?

Martins legendärer Powerlaunch

Am Samstagmorgen trafen wir uns beim Batteriekopf, wo uns der Wind mit immerhin plus minus 4 – 5 m/s um die Ohren blies. Alpintypisch waren auch hier wieder die thermischen Verhältnisse ein auf und ab, und so gab es in jeder Runde Gewinner und Verlierer, und die Rangliste wurde nach jedem Durchgang erneut kräftig durchgeschüttelt. Da der auf den Mittag versprochene Regen ausblieb, konnten auch an diesem Tag wieder vier Durchgänge geflogen werden. Ein fünfter Durchgang wurde zwar angefangen, musste aber wegen dem einschlafenden Wind abgebrochen werden. Dies zum Leid von Martin Kopp, weil er mit seiner 56er Zeit sicher viele Punkte für sich hätte verbuchen können, aber sicher zur Freude von Steff von Ah, der mit seinen 103 Sekunden sicherlich für einen Negativrekord gesorgt hätte. Am Abend traf man sich dann wie gewohnt zum Bankett im Steinwasen, wo wir wie üblich mit elsässischen Spezialitäten verwöhnt wurden und um die F3F-Community weiter zu verstärken.

“Expertenrunde”

Einsteiger Georg Roth

F3F SWISS PILOTS … alles geili Siechä

Am Sonntag trafen wir uns dann wie vereinbart beim Parkplatz vom Batteriekopf. Nebel, leichter Regen und eine nicht verheissungsvolle Wetterprognose bewogen die Veranstalter dazu, den Wettbewerb zu diesem Zeitpunkt für abgeschlossen zu erklären und somit wurde hier auch gleich die Rangverkündigung verlesen. Mit Pierre Rondel und Radovan Plch waren zwei der Verdächtigen auf dem Podest gelandet. Dank den stark abwechselnden Bedingungen vor allem am Samstag gab es aber doch auch noch ein paar Überraschungen in der Rangreihenfolge zu verzeichnen.

Ein grosser Dank gebührt Tobi und Jacky, die wie jedes Jahr diesen Anlass sehr professionell organisiert und souverän durchgezogen haben, und natürlich an den freiwilligen Helfern, worunter auch Thorsten Folkers (ehemaliger F3F-Weltmeister) und seine Freundin Moni waren.

Das RCN Open macht immer wieder Spass mit einem TOP TEAM!

Wie viele freue ich mich bereits auf den nächsten RC-Network Open, wo neben dem Wettkampf auch die Kameradschaft und die fantastische Landschaft im Vordergrund stehen.

Die Sieger

  1. Pierre RONDEL, France
  2. Radovan PLCH, Czech Republic, 97,62%
  3. Konstatin RINDERLE, Germany, 97,04%

Die Sieger Teams

Text: Oli Geesing

Bilder: Jiri Hladky, Martin Ulrich

Weitere Informationen können hier http://www.irq-net.de/rcn-open/ und die detaillierte Rangliste kann hier eingesehen werden: https://f3xvault.com/?action=event&function=event_view&event_id=1570

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Comments (5)

  1. Danke Oli für den schönen Bericht. Pierre RONDEL hatte wieder einmal gezeigt wie man keine Punkte verschenkt, respekt!

  2. Wir durften wieder einmal ein schönes, entspanntes Wochenende in den Vogesen erleben – geprägt von Kollegialität und guter Laune 🙂
    LG und vielen Dank für diesen schönen Bericht
    Kurt

  3. Herzlichen Dank an die F3F Swiss Pilots das ihr mich in eurer Unterkunft aufgenommen habt und ich wieder viel von euch lernen konnte, bin im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder dabei.
    LG Grüße Gerd

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