—- NEO —- ein F3F Projekt —- Teil4: Formen aufarbeiten

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Nachdem die Formen gefräst waren (Teil 3), konnte es an deren Aufbereitung gehen.

Damit das Schleiffen und das Polieren keinen “Augenkrebs” verursacht, ist es sinnvoll, die Rückseite schwarz zu lackieren.
Obwohl nur die Unterseite lackiert ist, sieht es so aus als wäre die ganze Form eingefärbt.
Sehr bewährt hat sich dafür ein günstiger schwarzer 1K Lack aus der Spraydose.
Dieser haftet gut und ist ohne grossen Aufwand aufzubringen.
Damit die Fräsriefen gut zu erkennen sind, wird die Nutzseite mit weissem 1K Spraydosen Lack eingenebelt.

ist der Lack vollständig rausgeschliffen, sollte mit dem Schleiffen gestoppt werden.
Bei mir hat sich das Schleiffen mit verschieden grossen Balsaklötzen bewährt.
Gestartet wird mit 180er Körnung. Danach 400er,1200er,1500er,2000 er.
Geschliffen wird immer nass oder feucht.
Das Schleiffen geht erstaunlich gut. Selbst im Nasen- oder Randbogenbereich.
Die weisse Farbe ist hier der Garant für die Formtreue.

Ist die weisse Farbe vollständig rausgeschliffen (und damit die Fräsriefen) kann poliert werden.
Ich verwende dazu handelsübliche Watte aus dem Drogeriemarkt.
Als Politur verwende ich die Produkte von RotWeiss.
Schleif- und Polierpaste; Acryl- und Plexiglas Politur; Hochglanz Politur

Insgesamt benötige ich ca. 3.5 Stunden bis zum Spiegelglanz für 1/4 der Flügelformen (z.Bsp. rechte Oberseite).
Wichtig ist dabei, dass an der Nase eine Überhöhung (ca. 2mm breit und 1,5mm hoch) beim Fräsen stehen geblieben ist.
Diese verhindert das die Nasenkante rund poliert wird.
Nachdem Abfräsen dieser Überhöhung bleibt eine scharfe Formkante als Resultat.

Als nächstes kann dann der Bau der Modellteile in Angriff genommen werden.
To be continued…

Markus

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Comments (2)

  1. Danke Martin.
    Falls das Konzept im ersten Anlauf Schwächen gezeigt hätte, hätte ich einen Plan B gehabt.
    Den Plexiglasblock nochmal überfräsen 🙂

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